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Drücken Ihre neuen Schuhe? 6 Tipps, wie Sie Leder weicher machen und dehnen

16.07.26 Ing. Michaela Dvořáková 1746x gelesen

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IM HEUTIGEN ARTIKEL ERFAHREN SIE:

Haben Sie zu Hause lederne BallerinasSneakerSandalen oder Clogs, die beim Gehen drücken oder reiben? Bei neuen Lederschuhen muss das nicht gleich bedeuten, dass Sie die falsche Größe gewählt haben. Naturleder ist anfangs meist fester und braucht etwas Zeit, um weicher zu werden und sich der Fußform anzupassen.

Wir haben 6 bewährte Tipps für Sie, wie Sie Lederschuhe schonend weicher machen, leicht dehnen und an Ihren Fuß anpassen, ohne das Material oder die Form zu beschädigen.

6 Ratschläge, wie Sie Lederschuhe weicher machen

BEGINNEN SIE MIT DICKEREN SOCKEN

Eine der einfachsten Methoden, um neue Lederschuhe leicht zu dehnen, ist das Tragen mit dickeren SockenDie Socken erzeugen mehr Druck auf das Oberleder, das sich dadurch allmählich an den Fuß anzupassen beginnt. Gleichzeitig schützen sie die Haut vor Reibung und Druckstellen.

TIPP

Dieses Verfahren funktioniert besonders gut bei neuen Sandalen und Clogs, deren Oberleder anfangs steifer sein kann. Das Leder kann sich zwar anpassen, das Dehnen kann jedoch eine richtig gewählte Größe nicht ersetzen.

SCHUHE SCHRITTWEISE EINLAUFEN

Tragen Sie neue Schuhe nicht sofort für einen ganztägigen Ausflug oder einen langen Spaziergang! Beginnen Sie mit kurzem Tragen zu Hause, zum Beispiel für 15 bis 30 Minuten, und verlängern Sie die Zeit schrittweise. Bewegen Sie den Fuß im Schuh ganz natürlich und stellen Sie sich mehrmals vorsichtig auf die Zehenspitzen, damit sich das Leder an den Stellen biegt, an denen sich der Fuß beim Gehen normalerweise bewegt. Durch die Fußwärme wird das Leder allmählich weicher und beginnt sich zu formen.

VERWENDEN SIE SCHUHHALTER

Bei geschlossenen Lederschuhen können Sie Schuhspanner oder verstellbare Schuhdehner verwenden. Sie helfen, das Obermaterial und die Ferse zu lockern, die richtige Form des Schuhs zu erhalten und Gehfalten auszugleichen.

Sie können die Schuhspanner auch während der Lagerung in den Schuhen belassen. Die Schuhe behalten dadurch ihre Form besser und das Anziehen nach dem Herausnehmen aus dem Schrank ist angenehmer.

TIPP

Wenn Sie keine Schuhspanner haben, können Sie die Schuhe locker mit zusammengeknülltem Papier ausstopfen. ACHTUNG! Zeitungspapier kann bei Kontakt mit Feuchtigkeit abfärben. Eine sicherere Wahl ist sauberes Packpapier oder ungefärbtes Papier.

PROBIEREN SIE EIN DEHNUNGSSPRAY FÜR SCHUHE

Dehnungssprays für Schuhe helfen, das Leder vorübergehend weicher zu machen, damit es sich leichter an die Fußform anpasst. Sie werden in der Regel auf die drückende Stelle aufgetragen, woraufhin die Schuhe angezogen oder auf Schuhspanner gezogen werden.

Lesen Sie vor der Anwendung immer die Anweisungen des Herstellers und prüfen Sie, für welche Lederart das Produkt geeignet ist. Glattleder, Wildleder, Nubuk oder Lackleder können unterschiedliche Pflege erfordern. Testen Sie das Spray zuerst an einer kleinen, unauffälligen Stelle. Einige Produkte können den Farbton oder das Aussehen der Oberfläche verändern.

PFLEGEN SIE DAS LEDER MIT GEEIGNETEN MITTELN

Eine regelmäßige Pflege hilft, das Naturleder geschmeidig zu halten und schützt es vor dem Austrocknen. Sie können eine Schuhcreme oder einen Lederbalsam verwenden, der speziell für die jeweilige Lederart entwickelt wurde.

TIPP

Tragen Sie das Produkt in einer dünnen Schicht auf die sauberen und trockenen Schuhe auf. Lassen Sie es einwirken und polieren Sie die Oberfläche anschließend vorsichtig mit einem weichen Tuch. Befolgen Sie immer die Anweisungen des Herstellers.

SCHÜTZEN SIE DIE STELLE, DIE REIBT

Bis sich die Schuhe anpassen, können Sie die empfindliche Stelle am Fuß mit einem Pflaster oder einem Gelkissen schützen. Auch weiche Fersenpolster, Schutzpolster unter dem Spann oder dünne Einlegesohlen können helfen, die Bewegung des Fußes und die Reibung zu verringern.

Überlegen Sie jedoch zuerst, warum der Schuh reibt. Wenn die Ferse bei jedem Schritt deutlich herausrutscht, ist der Schuh möglicherweise zu groß. Wenn die Zehen zusammengedrückt sind oder über den Rand der Sohle hinausragen, ist er hingegen wahrscheinlich zu klein. In diesem Fall hilft das Dehnen und Weichmachen des Leders nicht und es ist notwendig, die Schuhgröße umzutauschen.

Worauf Sie beim Weichmachen von Leder achten sollten

Lederschuhe nicht einweichen und versuchen Sie nicht, sie mit heißem Wasser, einem Föhn, einer Heizung oder einer anderen direkten Wärmequelle zu dehnen. Hohe Temperaturen können das Leder austrocknen, zu Rissen führen, den Klebstoff beschädigen oder den gesamten Schuh deformieren!

Setzen Sie die Schuhe auch nicht längerer Feuchtigkeit aus. Wenn Lederschuhe nass werden, lassen Sie sie bei Raumtemperatur frei trocknen. Sie können das Innere mit sauberem Papier ausstopfen, das hilft, die Feuchtigkeit aufzusaugen. Wechseln Sie das Papier während des Trocknens mehrmals aus.

Bedenken Sie auch, dass sich Leder nur begrenzt dehnen lässt. Wenn die Schuhe von Anfang an den Fuß einengen, auf die Zehen drücken oder Schmerzen verursachen, ist wahrscheinlich nicht die richtige Größe oder Weite gewählt worden.

Vergessen Sie nicht die richtige Lagerung

Damit Lederschuhe weich bleiben und lange ihre Form behalten, lagern Sie sie immer sauber und gründlich getrocknet. Vor einer längeren Lagerung behandeln Sie sie mit einem geeigneten Pflegemittel und je nach Materialtyp auch imprägnieren.
 Weitere praktische Empfehlungen finden Sie in unserem Artikel darüber, wie man Schuhe richtig lagert.

Lederschuhe können anfangs fester sein als Schuhe aus weichen synthetischen Materialien. Sobald sie jedoch richtig eingelaufen sind und sich dem Fuß anpassen, können sie Ihnen angenehmen Tragekomfort und eine lange Lebensdauer bieten.

Geben Sie ihnen Zeitregelmäßige Pflege und schonende Behandlung. Ein wenig zusätzliche Arbeit zahlt sich in Form von Schuhen aus, die allmählich weicher, bequemer und bereit sind, Sie bei vielen weiteren Schritten zu begleiten.

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